Der etwas andere Muttertag
Am 15. August feiert die Kirche die Aufnahme Mariens in den Himmel. Vielleicht kein so großer katholischer Feiertag, für Maria-Liebhaber:innen aber ein besonderer.
Um es mit den Predigtworten von Pater Peter zu sagen: „Was dieses Fest sagen möchte, ist: Maria ist bei Gott angekommen. Oder anders: Maria ist gut aufgehoben bei ihrem Sohn Jesus. Vielleicht dürfen wir dieses Fest deshalb ein wenig wie einen „Muttertag Mariens“ verstehen, als ein schönes Bild: Der Sohn beschenkt seine Mutter. Jesus schenkt Maria das Beste, was Gott einem Menschen schenken kann: das ewige Leben, die Gemeinschaft mit Gott, die Herrlichkeit des Himmels.“
Am selben Tag werden einer Tradition folgend Kräuter im Gottesdienst gesegnet. Sie stehen symbolisch für Gesundheit, ein langes Leben, Heilung, Unvergänglichkeit, Nahrung, Glück in der Liebe, Wohlstand, Unverwundbarkeit oder Konzentration – im Ganzen für ein Leben in Fülle.
Natur, Mutterschaft und ewiges Leben verbinden sich an diesem Tag auf harmonische Art und Weise.
Die Vollmaringer:innen hatten sich besondere Mühe mit ihren Kräutersträußen gegeben. Es sah einfach wunderschön aus.
Text und Bilder: Sonja Gravius



