Gedanken zum Mitnehmen
# 50
07. September 2026
Paulus von Tarsus

657 Seiten lang war das Buch, das ich über Paulus in den Ferien gelesen habe. Über den Paulus, der die vielen Briefe geschrieben hat, die heute im Neuen Testament zu finden sind. Über Wochen war ich gedanklich mit ihm auf seinen Missionsreisen zu Fuß, zu Esel oder zu Schiff unterwegs, habe mit ihm gelitten, gefroren, gezweifelt – und missioniert.
Mir war nie bewusst gewesen, wie hart Paulus‘ Leben war, wie beschwerlich, kräfteraubend und gefährlich sein Auftrag, die Botschaft von Jesus und seiner Auferstehung zu den Menschen zu bringen.
Wie habe ich es heute doch einfach, von meinem Glauben zu erzählen. Ich werde dafür nicht gefoltert, gesteinigt oder ins Gefängnis geworfen. Nur ab und an kritisiert. Aber das scheint von Anfang an dazugehört zu haben. An diesen Jesus zu glauben hieß schon immer, komisch angeschaut, nicht ernst genommen oder gar verlacht zu werden.
Paulus war oft müde, desillusioniert, ratlos, verzweifelt. Aber er war sich seiner Sache sicher und hat für sie gebrannt. Er verdient es gewiss, bis heute dafür verehrt zu werden.
Für seinen Glauben einzustehen, ist nicht immer so einfach. Manchmal auch heute nicht. Ich wünsche euch, dass es euch dennoch immer wieder gut gelingt.
Eure

(Jugendreferentin)
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