13 minus 2

Eine Kirchengemeinde ist ständig in Bewegung… weil wir Menschen es sind.

Beinahe monatlich verabschiede ich seit zwei Jahren Ministrantinnen und Ministranten in unserer SE, die ihren Dienst aus unterschiedlichen Gründen – Schulabschluss, Spaßverlust, auch mal Streit in der Gruppe – beenden.

Nun verlieren wir zwei weitere Minis in Haiterbach, dieses Mal durch Umzug.

Letzten Samstag hatten wir die Möglichkeit, uns offiziell in einem Gottesdienst für das Mitmachen der beiden in den vergangenen Jahren zu bedanken, was sehr schön war.

Danke an dieser Stelle auch an Brigitte Bechtold und ihr Team für die Möglichkeit, bei einem Stehempfang ein letztes Mal miteinander ins Gespräch zu kommen!

Aber ob mit oder ohne Abschiedsgottesdienst – jeder Ministrant, der geht, jede Ministrantin, die geht, ist ein Verlust für uns und die Gemeinde und hinterlässt eine Lücke.

Denn Minis sind und bleiben etwas Besonderes. Sie sind das Verbindungsglied zwischen Zelebrant und Gemeinde, die Brücke zwischen Profan und Heilig. Mini-Erinnerungen tragen durch ein ganzes Leben.

Allen, die sich verabschieden, wünschen wir alles Gute und Gottes Segen. Wir werden euch vermissen!

Text: Sonja Gravius
Bild: Brigitte Bechtold