Mission permanent

Der Oktober als außerordentlicher Monat der Weltmission geht zu Ende – die Mission bleibt uns aufgetragen:

  • die Welt-Mission, die den Sinn des ganzen Projekts Kirche ausmacht
  • die persönliche Mission, die uns durch Taufe und Firmung mitgegeben wurde
  • die Mission-in-Person, die ich in Gottes Augen schon immer bin

Diese Mission entfaltet sich (leider?) nicht von selbst und unabhängig von unseren täglichen Entscheidungen. Das geflügelte Wort der Blues Brothers kann auch überstrapaziert werden: „Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs!“

Vor mehrere Optionen gestellt, sollten wir also immer wieder fragen: Was entspricht eher meiner bzw. unserer Mission? Oder anders formuliert, da unsere Mission ja immer teilhat an der Mission „des“ Gesandten schlechthin: Was würde Jesus tun? In bestimmten Situationen könnte es helfen, die Frage auch umgekehrt zu stellen: Was würde Jesus lassen? Schließlich: Manchmal stimmen zwar die Absichten, aber nicht die Ausführung. Daher ist auch diese Variante nicht unwichtig: Wie würde Jesus es tun?

Wenn wir uns so angewöhnen, aus dem Rückbezug auf Ihn unseren Alltag anzugehen, dann dürfen wir tatsächlich unbefangen, auch bei ganz banalen Beschäftigungen, uns selbst und einander (nicht unbedingt Außenstehenden!) sagen: „Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs!“ Und die innere „Freude des Evangeliums“ (Papst Franziskus), aber ebenso die Tatsache, dass „immer mehr Menschen … den Dank vervielfachen“ (2Kor 4,15), wird das bestätigen.