JESUSKONTAKT – „Exerzitien im Alltag“ in der Fastenzeit 2019

„Jesuskontakt“ – knapper lässt sich kaum ausdrücken, worum es für Christen und Christinnen, gleich welcher Konfession, geht: Mit Jesus in Kontakt zu kommen und mit ihm in Kontakt zu bleiben. Wo Menschen ihm nahe kommen, kann auch eine Beziehung entstehen, die das Leben trägt und begleitet.
Das Neue Testament erzählt immer wieder, wie Männer und Frauen Jesus begegnet sind – und er ihnen. Unerwartet, oder über ihre Erwartung hinaus, hat das ihr Leben verändert. Wir ahnen: In Jesus Christus wurde wirklich der ewige Gott selbst einer von uns, und doch bleibt er dabei zugleich so ganz anders! Dies macht den „Jesuskontakt“ so anziehend und aufregend…

„Jesuskontakt“ ist der Leitgedanke der anstehenden Exerzitien im Alltag. „Exerzitien“ heißt „Übungen“ – der vollständige Begriff (geprägt durch den hl. Ignatius von Loyola) lautet „geistliche Übungen“: Der Mensch tut, was er kann – sich üben, einem bestimmten äußeren Programm treu bleiben – und darf erwarten, dass Gottes Geist innerlich wirkt und ihn mit Jesus in Kontakt bringt. Der Rahmen dafür ist jedoch in diesem Fall nicht 30 Tage Rückzug vom Alltag (so die klassische Form), sondern 30 Tage des Alltags selbst, in denen man jeweils die „Übung“ unterbringt.

Während der täglichen etwa halbstündigen Gebetszeit können die Teilnehmenden sich in eigener Person mit hineinbegeben in die biblischen Jesusbegegnungen. Den Tag über versuchen wir uns immer wieder zu vergegenwärtigen, wozu uns Jesus im Herzen ermutigt hat und was im Heft als Tagesimpuls genannt worden ist. Dieses je persönliche „Üben“ wird ergänzt durch ein wöchentliches Gruppentreffen. Es bietet einen geschützten Rahmen, um Erfahrungen und Fragen aus der zurückliegenden Woche miteinander zu teilen. Zugleich stimmt es uns ein auf die anstehende Woche. Dies alles in einer den Exerzitien entsprechenden Atmosphäre. Insgesamt sind es für die vier Wochen fünf solche Treffen.
Wer spürt, dass es hilfreich wäre, kann außerdem ein oder mehrere Begleitgespräche mit dem Leiter oder den Mitarbeitenden bei den Exerzitien vereinbaren.

Der vorgesehene Zeitraum der Exerzitien im Alltag ist die erste bis vierte Fastenwoche, d.h. 9./10. März bis 7. April.
Die Gruppentreffen sind jeweils am Sonntagabend 18.30 Uhr im kath. Gemeindehaus in Nagold, vorgesehene Dauer 1 bis 1,5 Stunden (je nach Bedürfnis der Gruppe). Die Termine sind folglich: 10., 17., 24. und 31. März sowie 7. April. Für einen gemeinsamen Weg ist es wichtig, dass Sie voraussichtlich an allen Treffen teilnehmen können.

Für diese Exerzitien nutzen wir die gut ausgearbeitete Vorlage der ökumenischen Exerzitien im Alltag aus München (Erzbistum bzw. Landeskirche). Von dort beziehen wir auch das Teilnehmerheft, das Sie durch diese Zeit begleitet (Kosten voraussichtlich: 5 Euro). Wegen der Bestellung dieser Hefte sollte Ihre Anmeldung  bis  6. März erfolgen, bei mir oder im Pfarrbüro Nagold.

Manche unter uns verbinden mit „Exerzitien (im Alltag)“ bereits eigene segensreiche Erfahrungen, andere dürfen sich davon anstecken lassen, es auch zu wagen. Der Münchner Vorlage entsprechend sind Christenmenschen jeder Konfession eingeladen.
Ich freue mich auf diesen intensiven gemeinsamen Weg. Er hält für uns Erfahrungen bereit, die uns Gott tiefer entdecken lassen und uns untereinander zutiefst verbinden.

Pfr. Lorenz Rösch

NB: Meine Telefon-Direktwahl ist 07453 / 94 71 933.