Darstellung des Herrn – „Lichtmess“

40 Tage nach Weihnachten begeht die Kirche das Fest der Darstellung des Jesuskindes im Tempel. Es gilt als Fest der „Begegnung“ zwischen der treuen Erwartung Israels – in Gestalt von Simeon und Hanna – und dem Erwarteten, der kommt, um Gesetz und Verheißung zu erfüllen. Es gilt auch als Fest des Entzündens von Lichtern – „Lichtmess“ –, da Simeon das Kind als „Licht zur Erleuchtung der Völker“ preist. Wo die Gemeinde die Eröffnung des Gottesdienstes mit brennenden Kerzen begleitet, ist dies ein Symbol für beides: dankbares Empfangen des Herrn, aber auch Wunsch und Bitte, mit ihm Licht für andere zu werden.

Als Christusfest ist es den Sonntagen im Jahreskreis gleichgestellt. In unserer Seelsorgeeinheit begehen wir das Fest nicht nur in den Gottesdiensten am Samstag, 2. Februar (Sonntag-Vorabend), sondern auch in den Gottesdiensten am Sonntag, 3. Februar. Die Segnung der Kirchenkerzen und mitgebrachter Kerzen sowie der Einzelsegen mit den gekreuzten Kerzen zum Gedenktag des Hl. Blasius (3. Februar) kann allerdings aus Zeitgründen nicht überall mit diesem Gottesdienst verknüpft werden; Ausweichtermine sind jeweils aus der Gottesdienst-Übersicht zu ersehen.